Die Digital-Strategie im Kontext der Kirchenentwicklung

  • Die ELKB bleibt im Blick auf ihre Ziele im digitalen Raum ehrgeizig. Sie unterstreicht den Willen zur digitalen Kommunikation, wie er in der Internetstrategie „Das Netz sinnvoll nutzen“ von 2011 ausgedrückt ist.
  • Die vorliegende Strategie macht sich die Einsichten, Selbstverpflichtungen und politischen Forderungen des Impulspapiers von 2015 „Das Netz als sozialer Raum: Kommunikation und Gemeinschaft im digitalen Zeitalter“ zu eigen.
  • Die Strategie greift die Anregungen des  landeskirchlichen Reformprozesses „Profil und Konzentration“ (PuK) zur Präsenz der Kirche im digitalen Raum auf. Sie weiß sich insbesondere der dort von der entsprechenden Arbeitsgruppe formulierten Empfehlung eines Kulturwandels verpflichtet: "Digitalität, Nutzerorientierung, Agilität und Vernetzung stellen neue Anforderungen an kirchliche Strukturen und Prozesse.“
  • Der notwendige Kulturwandel fordert die Kirche in ihren einzelnen Handlungsfeldern genauso heraus wie in der theologisch-ethischen Reflexion, in der Mitgliederkommunikation und der Öffentlichkeitsarbeit ebenso wie in der kirchlichen Verwaltung.
  • Um die notwendige aktive Beteiligung und eine lernoffene Feedbackkultur zu unterstützen, liegt der vorliegenden Strategie für die Jahre ab 2019 ein iterativer Entwicklungs- und Definitionsprozess zugrunde. Sie versteht sich als vorläufig und nicht abgeschlossen. Darin entspricht sie der hohen Innovationsfreudigkeit der digitalen Welt.